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Die Anfänge
Aus der
Chronik
Fußball 1960 -1979
Neugründung eines
Fußballvereins hieß es auf der Einladung, zu der Gastwirt Karl Seebeck am
15. Januar 1960 eingeladen hatte.
Hierauf reagierten viele
Flögelner sehr skeptisch, weil schon einige Turnvereine im Dorf gescheitert
waren. Da aber bereites sieben Spieler in Bederkesa spielten und der Fußball
in den umliegenden Orten wie Krempel, Wanna, Bederkesa, Kührstedt usw.
boomte, war Karl Seebeck sehr optimistisch.
Am 16. Februar 1960 war
es dann soweit. 22 in erster Linie fußballbegeisterte Flögelner fanden sich
im späteren Vereinslokal Seebeck ein.
Nachdem Karl Seebeck die
Versammlung eröffnet hatte, erklärten alle Anwesenden, dem Verein
beizutreten. Auch die Aktiven, die zurzeit noch in Bederkesa spielten
schlossen sich dem neugegründeten Verein an.
Ein Vorstand wurde
gewählt, dieser setzte sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender Günter Joost
2.
Vorsitzender Erwin Domning
Schriftwart Karl Seebeck
Kassenwart Günther Kuchenbecker
Spielwart Heinz Schöninger
Gerätewart Walter Dücker
Zum Mannschaftsführer
wählte die Versammlung Georg Tiedemann und zum Schiedsrichter Richard
Schwan.
Aller Anfang ist schwer,
dieses stellte vor allen Dingen der Vorstand fest. Ein Fußball-Sportplatz
musste her, dass war ein großes Problem. Nach vielen Gesprächen mit
Bürgermeister Christian Mahlstedt und Karl Wilkens (Vorstand der
Flurbereinigung) stellte die Gemeinde den Mühlenplatz an der Hohen Luft zur
Verfügung. Von der herrlichen Lage beeinflusst, gingen alle mit viel Elan an
die Herrichtung einer provisorischen Herstellung des Platzes. Er hatte die
Maße von 45 x 85 m. Das Holz für die Tore stiftete die Waldgenossenschaft
Stüh. Leider passierte beim Sägen der Balken ein Malheur, und zwar dass die
Querbalken 12 cm zu kurz waren. Dieses gab bei der Platzabnahme
Schwierigkeiten, aber der Abnahmeausschuss des Kreises wurde durch
geschicktes Messen unsererseits ausgetrickst.
Da die Tore zu klein
waren, fielen in der Zeit immer wenig Tore.
Auch sonst ging es recht
spartanisch zu. So mussten die Gastgeber und Gegner sich auf der Diele von
Walter Dücker umziehen und waschen. In der Serie 1960/61 nahmen bereits zwei
Herren-Mannschaften am Spielbetrieb teil.
Kameradschaft und
Begeisterung steigerten sich zunehmend, so wurde der Wunsch nach einem
größeren Platz immer größer. Durch Initiative von Gemeinderat und
Flurbereinigungs-Teilnehmergemeinschaft sowie kräftiger Mithilfe der
Sportler wurde die Anlage mit sehr viel Sand und Muttererde aufgefahren. Ein
Ausweichplatz wurde auf der Hohen Lieth hergestellt, wo so manche Mannschaft
niedergekämpft wurde, so z. B. der TSV Bramel mit 16:0 Toren.
So wurde schon 1964
einer der schönsten Plätze im Kreis Wesermünde eingeweiht. Das ganze Dorf
und viele befreundete Gäste nahmen an der Einweihungsfeier teil. Durch
Verlegung der Spielfläche hat der Platz jetzt die Maße von 105 x 60 m.
Der Fußball boomte
weiterhin in Flögeln, so nahmen 1963 außer zwei Herrenmannschaften auch eine
Jugendmannschaft und eine Schülermannschaft am Spielbetrieb teil.
14 Jahre führte Günter
Joost als Vorsitzender mit seinen Vorstandskollegen die Geschicke des
Vereins. Danach war Günther Joost amtsmüde und stellte sich nicht wieder zur
Wahl.
Vorsitzender wurde
Herbert Hartkopf, sein Stellvertreter Johann Meyer.
Die ersten sportlichen
Erfolge stellten sich im Jugendbereich ein.
Mehrere Meisterschaften
wurden in den verschiedenen Staffeln eingefahren.
Ein Juwel hatte der TSV
in Richard Schwan als Leiter der Jugendabteilung gefunden. Aufgrund seiner
Initiative und großem Ehrgeiz war es möglich, viele Jugendliche am
Spielbetrieb teilnehmen zu lassen.
Aber auch die 1.
Herrenmannschaft unter der Betreuung von Karl Seebeck, ohne Trainer, hatte
große Erfolge zu verzeichnen. Im Rhythmus von 10 Jahren wurde sie 1968
Meister der Kreisklasse 1, 1978 Meister der Kreisliga Wesermünde und somit
Aufsteiger zur Bezirksklasse Staffel 4.
Die Fußballer der ersten
Stunde kamen mit der Zeit ins Alter. Eine Altherrenmannschaft wurde in den
Spielbetrieb geschickt.
Gute Kameradschaft und
Zusammenarbeit machten den TSV Flögeln stark, wodurch sich die großen
Erfolge einstellten.
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